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Die Akte Auguste D.

Die Akte Auguste D.

von Konrad & Ulrike Maurer

Samstag, 16. Mai 2015, 20 Uhr | Bühne 3 | Einführungsvortrag von Prof. Dr. Konrad Maurer, 19 Uhr 30

 

1874 wird der 10jährige Alois nach Aschaffenburg geschickt, damit er das dortige humanistische Gymnasium besuchen kann. Er wird in einer „Fremdenunterkunft“ einquartiert. Mitte 1878 ziehen seine Eltern nach, und Vater Eduard erwirbt ein stattliches Haus in der Dalbergstraße. Am 14. Juli 1883 besteht Alois die Reifeprüfung mit durchschnittlichen Leistungen.

Danach zieht es ihn zum Studium in das damalige „Mekka der Medizin“ nach Berlin. Doch schon nach einem Semester wechselt er nach Würzburg. 1888 wird ihm die Approbation als Arzt erteilt. Im Dezember dieses Jahres wird Alois Alzheimer bei der „Städtischen Anstalt für Irre und Epileptische in Frankfurt am Main“, dem sog. „Irrenschloss“, eingestellt. Im Schicksalsjahr 1901 trifft er dort auf Auguste D.

„Wie heißen Sie?“ - „Auguste.“ - „Familienname?“ - „Auguste.“ - „Wie heißt ihr Mann?“ - „Ich glaube Auguste.“ - „Ihr Mann?“ - „Ach so, mein Mann ...“ - „Sind Sie verheiratet?“ - „Zu Auguste.“ - „Frau D.?“ - „Ja, zu Auguste D.“ ..................................................

 

 

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© Heinz Kirchner

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