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A.M.I.L.O. Alte Maenner in laecherlichen Outfits

Sabine Grant-Siedel als Helene & Albrecht Sylla als Hubert


von Heinz Kirchner

 

Uraufführung im Stadttheater Aschaffenburg

Wiederaufnahme am 14. und 15. März 2013, 20 Uhr

Einführungsvortrag jeweils um 19 Uhr 30

 

Radiofeature in Kulturwelt auf BR2

 

Regie Heinz Kirchner

mit Sabine Grant-Siedel und Albrecht Sylla

 

Helene, 45, spätes Mädchen und Hubert, 55, großer Junge, lernen sich auf einer Rundreise durchs Baltikum kennen. Beide haben ein Handicap, das sie zutiefst geprägt hat. Und beide haben ihre Leichen im Keller. Auch der schwerblütige finnische Tango spielt eine Rolle, selbst wenn man ihn gar nicht wirklich zelebriert, denn Hubert ist ein leidenschaftlicher Nichttänzer, bestenfalls Wipper, der von einem Fotoband mit alten Männern in lächerlichen Outfits träumt, und Helene tanzt sowieso am liebsten mit ihren Freunden Pekka und Mikka durch das ganze verdammte Finnland ...

Am Ende wird aus der verrückten Rundreise eine hauchfeine Liebesgeschichte, und im Keller ist auch noch das eine oder andere Plätzchen frei ... vielleicht für den dussligen litauischen Kellner Edgaras oder John Malkovichs hässlichen Bruder, den penetranten schwäbischen Nerd Alfred ...

 

Alte Maenner in laecherlichen Outfits ist Heinz Kirchners neunte Uraufführung seit der Gründung des ab:art-theaters 2002 und die insgeamt 15. Produktion des Aschaffenburger Ensembles.

 

"Amilo - ein Kammerspiel für zwei Personen … Es ist das Verdienst von Sabine Grant-Siedel, die die Naivität Helenes nicht als berechnende Strategie der Frau verkörpert, und von Albrecht Sylla, der den einsamen Wolf als in sich ruhenden Einzelgänger offenbart. … In der grandiosen Schluss-Szene zeigt sich, wie sehr das Geben von Liebe die wahre Befreiung sein kann - Albrecht Sylla tanzt den Tango auf eine derart zärtliche und damit für diesen Tanz untypische und doch ganz und gar selbstverständliche Weise ... "

Stefan Reis, Main-Echo

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Amelotatismus ist eine Wortschöpfung aus dem Griechischen: (a = ohne, melo = Glied, tasis = Zuneigung).Entsprechend leitet sich daraus „AMELO" ab, also die Bezeichnung für Personen mit einer Vorliebe für Behinderte mit fehlenden Gliedmaßen.

 

 

Im Deutschen sind vom Lispeln generell die Laute [s] und [z] betroffen, seltener auch das [ʃ]. Häufig kommt auch ein Lispeln am Gaumen vor, wobei die Zunge mitunter den Luftstrom gänzlich stoppt, so dass der Reibelaut abrupt endet. Der Sprecher wird dadurch unverständlicher. Weitere s-Fehlbildungen entstehen z.B. durch das seitliche Vorbeiströmen der Atemluft an den Zungenrändern, den sog. Sigmatismus lateralis







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